Interklubsaison 2025-2026

Mission Titelverteidigung

Der KSK Rochade startet in die neue Saison mit der Mission „Titelverteidigung“. Aber nicht nur die 1. Mannschaft steht im Scheinwerferlicht. Auch die sechs anderen Mannschaften sollen möglichst an die hervorragenden Leistungen der letzten Saison anknüpfen. Der KSK Rochade ist in allen Klassen mit mindestens einer Mannschaft vertreten.

Runde 3 & 4
KSK Rochade alleiniger Tabellenführer

KSK Rochade 1 – Borgerhout: 4,5:3,5
KSK Rochade 1 – Brügge: 4,5:3,5

Zwei weitere knappe Siege gegen Borgerhout und Brügge bescheren dem Titelverteidiger die alleinige Tabellenführung. Als einzige Mannschaft sind die Ostbelgier nach vier Runden verlustpunktfrei.

Es hätte nicht viel gefehlt, und die Siegesserie wäre in Runde 3 ausgerechnet gegen eine Mannschaft gerissen, die eher zu den Abstiegskandidaten zu zählen ist. Gegen Borgerhout drohte dem Titelverteidiger zwischenzeitlich sogar eine Niederlage. Nach zwei Partieverlusten von Tristan Niermann und Norbert Coenen bei nur einem Sieg von Igor Glek schien ein Sieg jedenfalls unmöglich. An der leicht experimentellen Aufstellung lag es nicht, denn die Nachwuchsspieler Alwin Mainka und Robert Prieb erzielten gegen erfahrene Gegner Remis. Für die Verlustpartien zeichneten zwei Spieler verantwortlich, die im Vorjahr einen erheblichen Anteil am Titelgewinn hatten. „Mann in Form“ Marcel Harff und Thomas Fiebig versuchten alles, um das Blatt noch zu wenden. Aber eigentlich sollten die Gäste beide Partien ohne große Mühe Remis halten können, so lautete die Prognose. Mit dem Glück der Tüchtigen und freundlicher Mithilfe der Gegner konnte zuerst Marcel Harff sein Endspiel gewinnen. Und nach sage und schreibe 120 Zügen hatte tatsächlich sogar Thomas Fiebig noch das scheinbar Unmögliche geschafft, seine Partie zu gewinnen und somit doch noch einen knappen und sehr glücklichen Mannschaftssieg zu sichern.

Es war klar, dass gegen Brügge eine deutliche Leistungssteigerung nötig würde. Die Ostflamen haben seit ihrem Titelgewinn in 2023 zwar mehrere gute Spieler verloren, aber dass sie gegen jede Mannschaft mithalten können, haben sie beim 4:4 gegen Vizemeister Wetteren bewiesen. Auch der KSK Rochade kam in den letzten beiden Jahren nicht über 4:4 Unentschieden hinaus. Dass Brügge auch diesmal in Eupen punkten wollte, zeigte schon die Aufstellung, denn sie hatten wieder den niederländischen Großmeister Sipke Ernst am Spitzenbrett aufgeboten, der nur sporadisch zum Einsatz kommt. Ferner hatten die Gäste taktisch aufgestellt. Nach einer Regeländerung gibt es in dieser Saison große Freiheiten bei der Reihenfolge der Spieler. Die Gäste hatten an den Mittelbrettern 4 bis 6 besonders stark aufgestellt. Hier sollten Siege her. Vorn setzten sie darauf, dass neben GM Ernst zwei besonders talentierte Nachwuchsspieler die Rochade-Großmeister Feygin und Korneev in Schach halten. Und dieser Teil des Plans ging auf. Vorn endeten alle Partien Remis. IM Christian Seel hielt GM Ernst in Schach, aber auch die anderen beiden Partien endeten Remis, was nicht im Sinne der Heimmannschaft war. Weniger erfolgreich war aber Teil 2 des Gästeplans. IM Thomas Fiebig musste sich zwar dem niederländischen GM Leenhouts geschlagen geben, aber Marcel Harff schaffte Remis gegen IM Geirnaert. Und Thai Ngo überrannte sogar mit Schwarz an Brett 6 den klar favorisierten IM De Schampheleire komplett. Dieser Sieg war besonders wichtig. Den für einen Mannschaftssieg nötigen zweiten Partiegewinn lieferte Rudolf Meessen am letzten Brett. Der Ostbelgier landete einen Favoritensieg gegen den einzigen kleinen Schwachpunkt in der Brügger Mannschaft. An Brett 7 schließlich neutralisierten sich Ben Dardha und Tom Piceu. Eine starke Leistung an den hinteren Brettern bescherte dem KSK Rochade also den dritten knappen 4,5:3,5‑Sieg in Folge. Gegen Brügge war der Sieg aber anders als gegen Borgerhout hoch verdient. Die alleinige Tabellenführung nach vier Runden macht Hoffnung auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. RUM

Runde 1
Klarer Sieg zum Auftakt für den Meister

KSK Rochade 1 – TSM Mechelen: 6:2

Der KSK Rochade Eupen/Kelmis ist mit einem deutlichen 6:2‑Sieg gegen Mechelen erfolgreich in die neue Saison gestartet. Insgesamt nehmen 17 ostbelgische Mannschaften an der nationalen Interklubmeisterschaft im Schach teil.
Der KSK Rochade Eupen/Kelmis stellt mit sieben Mannschaften die meisten Mannschaften und ist als einziger ostbelgischer Verein in der höchsten Spielklasse vertreten. Als amtierender Meister gehören die Ostbelgier auch in der neuen Saison wieder zu den Anwärtern auf die vorderen Plätze, genau wie die üblichen Verdächtigen aus Flandern: Wetteren, Brügge und Wachtebeke. Auch der nächste Gegner der Ostbelgier, TAL Ans scheint diesmal bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden zu wollen.
Die neue Saison ist für den KSK Rochade begonnen wie die alte Saison geendet ist, und zwar mit einem Sieg gegen Mechelen. Während es beim für den Titelgewinn entscheidenden 4,5:3,5-Sieg besonders spannend und knapp zuging, kam am Sonntag diesmal keine Spannung auf. Vier Partien endeten Remis, aber mit Christian Seel, Marcel Harff, Robert Prieb und Norbert Coenen konnten gleich vier Spieler ihre Partien gewinnen.
Mit fünf Mannschaften geht der KSK 47 Eynatten an den Start. Als Aufsteiger streben die Grünen den Wiederaufstieg in die erste Division an. Zum Auftakt konnte sich Eynatten 1 im Ostbelgien-Derby in der 2. Division B gegen den KSK Rochade 2 mit 5:3 durchsetzen.
Die Schachfreunde Wirtzfeld treten mit vier Mannschaften in der Interklub an. Witzfeld 1 ist als Favorit in der 3. Division A mit einem 4,5:1,5-Sieg über Leuven 2 gestartet. Auch in dieser Klasse konnte Eynatten 2 das Derby gegen den KSK Rochade 3 gewinnen.
In der 4. Division konnten vor allem die drei Rochade-Mannschaften mit einem Sieg und zwei Unentschieden überzeugen. Sankt Vith tritt als 4. ostbelgischer Verein mit einer Mannschaft in der 5. Division an und erzielte beim Eifelderby gegen Wirtzfeld 3 ein 2:2 Unentschieden. Die ostbelgischen Vereine können mit dem Auftakt der neuen Saison zufrieden sein, und in Eupen, Eynatten und Wirtzfeld konnte man sich besonders über die Siege der ersten Mannschaften freuen. RUM

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